Artikelsuche



Informationen
Wissenswertes
Nützliche Informationen zu unseren Produkten aus dem Bereich Nahrungsergänzung und deren Anwendung!
Sie sind hier: Beta Carotin (β - Carotin), Carotinoide

Beta Carotin (β - Carotin), Carotinoide

Schutz der Zellen 
 
 
ß-Carotin (Pro-Vitamin A) - Carotinoide

Carotinoide gehören zu den Sekundären Pflanzenstoffen.
Sie sind natürliche Farbstoffe der Pflanzen: das bekannteste Carotinoid dürfte das fettlösliche, gelb bis rote ß-Carotin aus der Karotte sein. Der griechische Buchstabe "ß" wird wie "Beta" gesprochen und manchmal auch so geschrieben. Ein Molekül ß-Carotin besteht aus zwei miteinander verbundenen Molekülen Vitamin A. ß-Carotin ist also eine Form des Vitamin A, eine Vorstufe oder ein Provitamin, wie es in der Wissenschaft heißt. Eine normal große Karotte enthält ca. 15 mg ß-Carotin, womit der Tagesbedarf an Vitamin A schon gedeckt ist.

Carotinoide gelten als Immunstimulanzien und "Radikalfänger". Sie tragen also dazu bei, dass aggressive Substanzen, die im Körper z.B. durch Umwelteinflüsse vermehrt auftreten, weggefangen werden, bevor sie größeren Schaden anrichten. Man kennt aus den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten ca. 600 verschiedene Carotinoide. Sie sorgen für die Farbe der Früchte. Die Farbgebung ist allerdings nur ein Nebeneffekt. Die Hauptaufgabe der Carotinoide ist der Schutz der empfindlichen Zellstrukturen vor Freien Radikalen. Wo wir Sonnenschirm und Sonnencreme benutzen, verwenden Pflanzen Carotinoide, um ihre Zellen vor der UV-Strahlung zu schützen. Durch den Verzehr von reichlich Obst und Gemüse können wir die Erfindung der Pflanzen auch für uns selbst nutzen, denn nur so kommen wir zu diesen segensreichen Vitalstoffen. Wie Vitamine kann der Mensch auch Carotinoide nicht selber erzeugen, sondern ist auf deren Zufuhr durch die Nahrung angewiesen.

ß-Carotin schützt die Zellen vor Umweltgiften und vor allem die Haut bei extremer UV-Empfindlichkeit. In Studien hatten Personen mit viel Carotinoiden im Blut, beziehungsweise mit hohem Obst- und Gemüseverzehr ein um 70 Prozent geringeres Krebsrisiko. ß-Carotin trägt als Vorstufe von Vitamin A entscheidend zu einer guten Versorgung mit Vitamin A bei. Vitamin A hat krebsmindernde Eigenschaften, vor allem für die Haut und die Schleimhaut. Bei einer ausreichenden Vitamin A-Versorgung des Körpers besteht auch ein guter Schutz vor Lungen-, Blasen-, Prostata-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Magen- und Darmkrebs. Auch das Wachstum von Tumoren kann durch Vitamin A gebremst werden.

Vitamin A spielt ferner im Auge eine zentrale Rolle bei der Umwandlung von Licht in Nervenimpulse, die letztlich das Sehen im Gehirn möglich machen. Beim Sehvorgang wird ständig Vitamin A verbraucht. Jeder Lichtstrahl der auf die Netzhaut trifft, zehrt am Vitamin A-Spiegel. Vitamin A-Mangel führt daher zu Sehstörungen, vor allem in der Nacht und in der Dämmerung.
 
E-Mail:
Passwort:
   Eingeloggt bleiben
   
   Konto eröffnen
 Passwort vergessen